… wir haben überlebt… määhhäähhäähh 🙂

Da das Pilotprojekt der Speeddevils im Jahre 2012 mit dem Titel „Sardinien – Wir kommen“ ein voller Erfolg war, musste dieses Highlight mit einer leicht geänderten Besetzung wiederholt werden. Dabei waren

Michi Patrick Max Marco Robert
         

Die Vorbereitungsarbeiten ähnelten sich dem letzten Jahr, jedoch mit ein wenig mehr Routine. Selber Ort, selber Transport, jedoch ein wenig früher aufgrund der Hitze.

Venerdì, 26-04-2013

Abfahrt 01:00 von der BP Tankstelle in Krems mit dem Ziel Livorno. Dazwischen lagen 1009km österreichische und italienische Autobahn. Der Katzensprung wurde mit den zwei Autos und zwei Anhänger in lächerlichen 13 Stunden absolviert. Danach wurde der ital. Penny-Market geplündert und die Anhänger als Festtagstisch am Parkplatz benützt. Die Fähre lief pünktlich gegen 22:00Uhr aus dem Hafen in Richtung Sardegna.

Sabato, 27-04-2013

Früh krähte der Kapitän in den Lautsprechern und das ganze Schiff erwachte. Um 08:00Uhr berührten manche zum ersten Mal sardinischen Boden und bei den anderen wurden Heimatgefühle geweckt. Über Dorgali führte der Weg Richtung Tortoli, wo die Newcomer sardinischen Asphalt beschnuppern durften. Kommentare wie „Ach du gacke, da fahr ich sicherlich nicht, da gehts 500m senkrecht hinunter“ fielen. Das Apartment erreicht, der Rosa den Schlüssel abgenommen und dann mussten nach 36Stunden Anreise Prioritäten gesetzt werden – zuerst HAIZEN und dann wird gegessen/gesoffen und dann geschlafen!! Ein schöner Regenguss kühlte ein wenig die Stimmung und die Funken unserer Weißbuche Schleifer mit Titanstiften, welche auch auf dem nassen sardinischen Asphalt ihren Zweck erfüllten.

 

Domenica, 28-04-2013

Die längste Tour der Woche stand gleich am Anfang der Woche am Programm – die Südwest-Tour. Die Strecken vor der Haustür wurden in windeseile durchgeritten, dann ein wenig Flachland mit anschließenden wegoperieren auf der SS126 zwischen Inglesias und Guspini (eines der abartigsten Strecken auf der Insel). Kurz nach Sonnenuntergang trafen die schrägen Vögel im Apartment ein. 580km zeigte der KM-Zähler an.

 

Luned, 29-04-2013

Nach den Strapazen am vorigen Tag, musste eine kleinere Runde her. Diese führte am Anfang über Stock und Stein am Fuße des Punta la Marmora mit wundervollem Panoramablick auf unberührte Wildnis und die Begegnung mit Kühen, Wildpferden, Schafen, …. vorbei. Am Nachmittag wurden dann die Flanken der Pneus auf den perfekten Asphalt und geilsten Kurven auf Temperatur gebracht, immer auf der Flucht vor dem Regen. Die letzten 60km zwischen Dorgali und Tortoli wurde der Gashahn bis zum Anschlag gedreht.

 

Martedi, 30-04-2013

Geplant war eine gemütliche 450km lange Tour durch alle möglichen Straßen und Straßerln. Bei einer Kaffeepause nach 1,5h Fahrt war für Max und Robert Schluss mit Haizen. Der Hinterreifen war total am Ende. Ein Bridgestone S20 sollte nach Herstellerangaben 3000-4000km Laufleistung besitzen. Bei uns war es knapp ein Drittel! Mit schweren Herzens fuhr die ganze Partie zurück Richtung Appartment, wo dann Michi, Marco und Patrick noch eine Runde drehten und die zwei Reifenfresser Max und Robert zu unseren guten Freund und Helfer Sasso Gomme (Reifenhändler) fuhren. Pirelli Diablo Supercorsa und Metzeler Racetec K3 ersetzten die Bridgestones.

 

Mercoled, 01-05-2013

Eine Tour an die schönste Küstenstraße der Insel führte die 5 Kurvenfetischisten quer durch das Landesinnere Richtung Bosa und dann auf der SP49 und SP105 hinauf nach Alghero. Eine echt schöne Küstenstraße mit einer guten Pizzeria erwartete uns dort. Gegen 19:00Uhr erreichten wir unser Appartment. Der Griller, die Reifen und Mopeds wurden eingeheizt.

 

Giovedi, 02-05-2013

Am Vormittag stand für den Rest der Partie (Marco, Michi, Patrick) Reifenwechseln am Programm. Der spätere Nachmittag und Abend wurde dann für eine 300km Tour genutzt rein nach dem Motto: „Mal schnell 300km abspulen“.

 

Venerdi, 03-05-2013

Am letzten aktiven Tag entschieden wir uns die südliche Ostküste abzufahren. Es war alles dabei: enge Serpentinen (Tornante), lange schnelle Kurven, Stadtverkehr, Kälte, Hitze, Kuhfladen, ellendslange Geraden, Schotterpiste, Berge, Flachland, Küste,… Danach kehrten Patrick und Marco zum Appartment und Michi, Max und Robert operierten sich auf der SS125 Richtung Dorgali ordentlich weg. Unsere Visitenkarten, die vom letzten Jahr noch erstaunlich gut zu sehen waren, mussten mit den Überresten der Pneus nachgezogen werden….Nichts leichter als das!!

 

Sabato, 04-05-2013

Bis am Nachmittag mussten alle Sachen gepackt, verladen werden. Durch das gute Zusammenwirken aller Personen blieb noch genügend Zeit zum Baden und Grillen. Gegen 16:30 verliesen wir das Appartment auf dem Weg nach Olbia. Auf der Fähre wurde die oder andere Träne verkniffen, denn „Sardinien 2013 – Wir haben überlebt“ näherte sich dem Ende.

 

Fazit: Ein echt geiler Urlaub Hochleistungssportwoche mit jeder Menge Gaudi, ohne Zwischenfällen und einem unglaublichen Fortschritt beim Marco was das Biken angeht. I say gracie u say prego…GRACIE ….. ……. 😉

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Sardinien 2014 -Schafe zieht euch warm an!

Dieser Artikel hat 7 Kommentare

  1. määäh ihr asphaltbeschädiger 😉

    Ja, es war mal wieder a echt toller Ausflug, und i kann nur sagen
    ES GIBT KA BESSERE PISTE für die Bike´s.
    (ja,vl in Ring gg)

    Den Kommentar schließ i mi voi an, is echt Klasse worden,
    Bericht is super und die Pic´s sprechen für sich (voi leiwoand).

    😉

    mfg

  2. Ja da wo jetzt das Video fertig ist, bedanke ich mich beim Michi dafür – echt lei(n)wand geworden!
    Weiters für die vielen Pics – ich hab kein einziges Foto gemacht 😉

    und natürlich für das Highlight des Jahres!

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