§ 1

NAME, SITZ UND TÄTIGKEITSBEREICH

(1)   Der Verein führt den Namen  „Speed Devils Krems“

(2)   Er hat seinen Sitz in  Krems an der Donau  und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz

Österreich.

(3)   Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

 

§ 2

ZWECK

 

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt das Zusammentreffen von motorradbegeisterten Mitgliedern zum Erfahrungsaustausch, Aufrechthaltung sozialer Kontakte, sowie gemeinsame Ausfahrten.

.

§ 3

MITTEL ZUR ERRREICHUNG DES VEREINSZWECKS

 

(1)   Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreichtwerden.

(2)   Ideelle Mittel

a) Versammlungen

b) Zusammenkünfte und Stärkung des sozialen Kontaktes

c) aktives Üben und Erfahrungsaustausch

d) Veranstaltungen

 

(3)  Materielle Mittel

a) Beitrittsgebühren, Mitgliedsbeiträge

b) Erträgnisse aus Veranstaltungen

c) Spenden, Vermächtnisse, sonstige Zuwendungen

 

§ 4

ARTEN DER MITGLIEDSCHAFT

 

(1)   Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche und Gründungsmitglieder.

(2)   Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und mit Zahlung des Mitgliedsbeitrages den Verein fördern.

Gründungsmitglieder sind Personen, die hiezu wegen ihrer besonderen Verdienste um den Verein

ernannt werden.

 

§ 5

ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

 

(1)   Mitglieder des Vereines können alle physische Personen, die das 18 Lebensjahr vollendet haben, egal welcher Nationalität, Rasse und Religion sie angehören und einen Bezug zum Zweck des Vereines vorweisen, sowie juristische Personen werden.

(2)   Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheiden die Gründungsmitglieder. Die    Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(3)   Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch den (die)         Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam.

 

§ 6

BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

 

(1)   Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, bei juristischen Personen durch den Verlust der Rechts-    persönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

(2)   Der freiwillige Austritt kann nur mit letzten Tag jeden Quartals erfolgen.

Er muss dem Vorstand mindestens 1 Monat(e) vorher schriftlich mitgeteilt werden.

Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Recht-    zeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

(3)   Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

(4)   Der Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

 

§ 7

RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

 

(1)   Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtun-          gen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und      passive Wahlrecht steht nur den Gründungsmitgliedern zu.

(2)   Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unter-          lassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

§ 8

Vereinsorgane

 

Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§14) und das Schiedsgericht (§ 15).

 

§ 9

DIE GENERALVERSAMMLUNG

 

(1)   Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.

(2)   Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes , der ordentlichen   Generalversammlung oder auf schriftlichem begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der            stimmberechtigten (§ 7 Abs. 1 und § 9 Abs. 6) Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer   binnen vier Wochen statt.

(3)   Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle       Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der           Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

(4)   Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung           beim Vorstand schriftlich einzureichen.

(5)   Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen        Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefaßt werden.

(6)   Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die    Gründungsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden          durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im         Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

(7)   Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Vertreter (Abs. 6) beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

(8)   Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.

(9)   Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter.           Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Gründungsmitglied den     Vorsitz.

 

§ 10

AUFGABENKREIS DER GENERALVERSAMMLUNG

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a)    Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;

b)    Beschlussfassung über den Voranschlag;

c)    Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer; Genehmi- gung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern und Rechnungsprüfern mit dem Verein;

d)    Entlastung des Vorstandes;

e)    Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außer-       ordentliche Mitglieder;

f)     Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;

g)    Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§ 11

DER VORSTAND

 

(1)   Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter, dem Kassier und seinem Stellvertreter.

(2)   Der Vorstand schließt die Gründungsmitglieder ein. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungs-unfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend ein außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

(3)   Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 2 Jahr(e). Wiederwahl ist möglich.

(4)   Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

(5)   Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(6)   Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(7)   Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

(8)   Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

(9)   Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder ihrer Funktion entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.

(10)  Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes, an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

 

§ 12

AUFGABENKREIS DES VORSTANDES

 

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

a)    Erstellung des Jahresvoranschlages sowie, Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;

b)    Vorbereitung der Generalversammlung;

c)    Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung;

d)    Verwaltung des Vereinsvermögens;

e)    Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern

f)     Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.

 

§ 13

BESONDERE OBLIEGENHEITEN EINZELNER VORSTANDSMITGLIEDER

 

(1)   Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereines bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmannes und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten (=ver-mögenswerte Dispositionen) des Obmannes und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstands-mitgliedern und dem Verein bedürfen zu ihrer Gültigkeit außerdem der Genehmigung der General-versammlung.

(2)   Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 1 genannten Funktionären erteilt werden.

(3)   Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige       Vereinsorgan.

(4)   Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

(5)   Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die        Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

(6)   Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.

(7)   Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter.

 

§ 14

DIE RECHNUNGSPRÜFER

 

(1)   Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für die Funktionsdauer des Vorstandes gewählt. Wiederwahl ist möglich.

(2)   Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

(3)   Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 3, 8, 9 und 10, sowie des §        13 Abs. 1 letzter Satz sinngemäß.

 

§ 15

DAS SCHIEDSGERICHT

 

(1)   Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen.

(2)   Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen 7 Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von 7 Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet     unter den Vorgeschlagenen das Los.

(3)   Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 16

AUFLÖSUNG DES VEREINES

 

(1)   Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer  zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2)   Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt.

(3)   Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der         zuständigen Sicherheitsdirektion schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung           innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.